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Ein Projekt im Rahmen des NRW Landesprogramms Kultur und Schule – zur Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung an Schulen.

Einundzwanzig Schülerinnen und Schüler der Theodor-Litt-Realschule/10. Klasse, haben sich im Projektunterricht ein Jahr lang mit „der Kunst-der Kommunikation-dem Stadtteil“ beschäftigt - bezogen auf ihren Stadtteil Garath.

Angeleitet und begleitet wurden die SchülerInnen durch die Fachlehrerinnen Frau Annabelle Friese und Frau Svenja Unverricht, sowie dem Initiator des Projektes Herrn Ulrich Mennekes.

Hier der Ablauf/Inhalt einer beispielhaften Projekt-Doppelstunde:
Der ca. 10-minütige Fußmarsch zur Freizeitstätte-Garath und der damit verbundene„Bühnenwechsel“ transponiert die Jugendlichen aus der Schule in den Kunst-Alltag. In dem für das Projekt reservierten Raum in der Freizeitstätte Garath (und / oder den Fachräumen der Schule) wird in den Projekt-Doppelstunden in Kleingruppen (konzeptionell) gedacht und (kreativ) gearbeitet:
z.B. an der Neu-Gestaltung des Freizeitstätten-Cafés / des Raumes / der Wände
z.B. an dem Neu-Kennenlernen des Stadtteils Garath - durch die Optik des SRL-Kamera, Oder das Festhalten eines erlebten „Augenblicks“ mit Bleistift auf dem Papier… der Video-Kamera… „Andere“ Lösungen wurden vorstellbar.

Ziel des Projektes ist es, mit den Jugendlichen das Café der Freizeitstätte Garath temporär "neu" zu entdecken, zu bespielen und mit zu erarbeitenden künstlerischen Werken "neu" und attraktiv zu gestalten.
Weiterhin ist es Ziel des Projektes, dass sich die Jugendlichen mit "ihrem" Stadtteil Garath auseinandersetzen. Was "kann" Garath? Ist Garath eine "Wohnmaschine"? Welche Probleme/Vorzüge hat Garath? Welche Zukunft hat - und welche Zukunft bietet Garath? Und wie "gibt sich/fühlt sich" Garath für die Schülerinnen/Schüler an?

Mit den künstlerischen Arbeiten und Standpunktbestimmungen der Schülerinnen und Schüler wird sich das Café der Freizeitstätte Garath noch einmal mehr für Passanten / Besucher öffnen, die die geänderte Qualität des Cafés wahrnehmen werden.
Ebenso werden durch die Präsentation der Schülerarbeiten und deren Kommunikationsangebote die Jugendlichen anders von den Bürgern wahrgenommen werden. Und sie sich mit ihren realisierten künstlerischen Standpunkten auch selbst im Leben außerhalb der Schule "neu" wahrnehmen.

Das Projekt folgt dem Win-Win-Win-Prinzip: Schüler arbeiten projektorientiert und damit realitätsgeleitet, lernen ihren Stadteil aus einer neuen Perspektive kennen.
Die Freizeitstätte-Garath erhöht ihre Wahrnehmungsakzeptanz, erfährt eine Qualitäts- Optimierung.
Die Theodor-Litt-Realschule schafft Strukturen im Schulleben und macht damit Kooperation verbindlich, selbstverständlich und damit nachhaltig.

Präsentation im Café
Am 30.05.2016 präsentierten die Schülerinnen und Schüler ab 11 Uhr ihre künstlerischen Arbeiten im Café der Freizeitstätte Garath. Die Schülerinnen und Schüler kamen mit den Besuchern/den Passanten ins Gespräch. Über die Kunst – und auch über „ihr“ Garath.

Lesen Sie hier den Artikel aus der Rheinischen Post vom 31.05.2016 über das Projekt und die Präsentation

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit von: